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Galerie/Projektraum TOOLBOX presents an exhibition with:
Margret Holz, Berlin (Sculpture) and Pilvi Ojala, Finland (Collage, drawing)
25.34.–22.5. 2026
Opening Friday, 24.4. 2026, 7 pm
Open on Kolonie Weekend Sat: 25.4. 2–5 pm. Sun: 26.4. 2–5 pm
Opening hours: Tue–Fri 2–6 pm




Margret Holz
For decades, Margret Holz has devoted herself in her multifaceted work to the various effects of time on history, on the memory of historical and fictional places, and very tangibly as an influence on sculptural material. With the sculpture »Fallen shadow 01«, the sculptor shows a folded-down surface that exhibits amorphous, shadow-like shapes in deformed steel. What we see here is the slow and concentrated penetration of heat through fire into the material of steel, through the controlled and precise work of the sculptor. The formerly uniform surfaces deform under the power of the heat, and the color nuances of the shadows testify to the formative and also destructive, archaic power of fire. In Margret Holz’s minimalist sculptures, sculptural action materializes, which can be read both as a burn mark and as a metaphor of imprinted time for the unrepresentable shadows of history.
In her decades-long work, the shadows of memory materialize, become tangible and present, and cast a metaphorical light on possible future traces of crises of transnational and ecological entanglements, border demarcations, and the vulnerability of open social and natural systems.
Margret Holz, born in 1942, studied textile design at the University of Applied Sciences for Art and Design Hanover and painting and sculpture at the HdK Berlin, now UdK Berlin. Sculpture,
photography, and printmaking are the main areas of work. Exhibitions in Germany, Poland, France, Belgium and Switzerland. She lives and works in Berlin.
Margret Holz is a member of the German Artists’ Association, sculpture network, and the women artists’ network Frauenmuseum Berlin.
www.mabois.de
@margretholzbois (instagram)
Deutsch
„Margret Holz widmet sich in ihrem vielgestaltigen Werk seit Jahrzehnten auf unterschiedlichste Weise dem Einwirken von Zeit auf Geschichte, auf das Gedächtnis von historischen und fiktiven Orten und ganz haptisch als Einwirkung auf das bildhauerische Material. Mit der Skulptur »Fallen shadow 01« aus ihrem Projekt Shadow phenomena zeigt die Bildhauerin eine abgeklappte Fläche, die amorphe, schattenartige Formen aufweist in verformtem Stahl. Was wir hier sehen, ist das langsame und konzentrierte Eindringen der Hitze durch Feuer in das Material Stahl, durch die kontrollierte und präzise Bearbeitung der Bildhauerin. Die ehemals gleichförmigen Flächen verformen sich unter der Kraft der Hitze und die farblichen Nuancen der Schatten zeugen von der formgebenden und auch zerstörerischen, archaischen Kraft des Feuers. In Margret Holz’ minimalistischen Skulpturen materialisiert sich bildhauerische Handlung, die sowohl als Brandmal als auch als Metapher eingebrannter Zeit für die nicht abbildbaren Schatten der Geschichte gelesen werden können.
In ihrem Jahrzehnte langem Schaffen materialisieren sich die Schatten der Erinnerung, werdengreifbar und gegenwärtig, und werfen ein metaphorisches Licht auf mögliche künftige Spuren von Krisen transnationaler und ökologischer Verflechtungen, Grenzziehungen und der
Störanfälligkeit von offenen gesellschaftlichen und natürlichen Systemen.“ Veronika Witte
Margret Holz, geboren 1942, studierte Textildesign an der Fachhochschule für Kunst und Design
Hannover und Malerei und Bildhauerei an der HdK Berlin, jetzt UdK Berlin. Skulptur, Fotografie
und Druck sind die wesentlichen Arbeitsbereiche. Ausstellungen in Deutschland, Polen,
Frankreich, Belgien und der Schweiz. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Margret Holz ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund, sculpture network und dem
Künstlerinnennetzwerk Frauenmuseum Berlin.
www.mabois.de
@margretholzbois (instagram)
Pilvi Ojala
As a visual artist, I have had the opportunity to experiment with different tools and materials very freely and I feel that I have found my own unique way of making art. Visual art has given me the opportunity to direct my interest in many different themes and subjects. I am for example interested in different ways of presenting things. Among other things, staging, illusions, artificiality and authenticity are themes that fascinate my mind.
For me, making art is not only a way to express myself, but also a way of perceiving the world and placing myself as a part of it. I am curious to try new things, and I often switch from one method and media to another, which may seem like an inability to concentrate to some, but for me it is a central motive for making art. During my career, I have moved between different methods and ways of presenting, guided by the theme at hand.
As an artist, I want to both continue the tradition and renew myself. Renewal can mean very small things, but it is essential for art to be satisfying to its creator and experiencer. What is important to me is making by hand and appreciating it, as well as general humanity and the attempt to understand the world by observing and paying attention to things. I utilize themes from art history, but I strive to transfer them to a contemporary framework and connect them to my own world of experience. Although my themes often move on the ground of melancholy, I hope that one can find there also warm humor and hope.
Deutsch
Als bildende Künstlerin hatte ich die Möglichkeit, mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien frei zu experimentieren, und ich glaube, ich habe meinen eigenen, einzigartigen künstlerischen Weg gefunden. Die bildende Kunst hat mir die Chance gegeben, mein Interesse auf viele verschiedene Themen zu richten. Ich interessiere mich für die Präsentation von Dingen und verschiedene Arten der Präsentation; Inszenierung, Illusionen, Künstlichkeit und Authentizität sind Themen, die mich faszinieren.
Für mich ist Kunst nicht nur ein Ausdrucksmittel, sondern auch eine Möglichkeit, die Welt wahrzunehmen und mich als Teil von ihr zu verorten. Ich bin neugierig, Neues auszuprobieren, und wechsle oft zwischen verschiedenen Methoden und Medien. Das mag manchen wie Konzentrationsschwäche erscheinen, ist für mich aber ein zentrales Motiv für mein künstlerisches Schaffen. Im Laufe meiner Karriere habe ich, geleitet vom jeweiligen Thema, verschiedene Methoden und Präsentationsformen ausprobiert.
Als Künstlerin möchte ich Traditionen fortführen und mich gleichzeitig erneuern. Erneuerung kann in kleinen Dingen bestehen, ist aber wesentlich dafür, dass Kunst sowohl ihren Schöpfer als auch den Betrachter zufriedenstellt. Mir ist wichtig, mit den Händen etwas zu erschaffen und das Ergebnis wertzuschätzen, ebenso wie die Menschlichkeit im Allgemeinen und der Versuch, die Welt durch Beobachtung und Achtsamkeit zu verstehen. Ich greife auf Themen der Kunstgeschichte zurück, bemühe mich aber, sie in einen zeitgenössischen Kontext zu übertragen und mit meiner eigenen Erfahrungswelt zu verbinden. Obwohl meine Werke oft von Melancholie durchzogen sind, hoffe ich, dass auch ein Hauch von Humor und Hoffnung mitschwingt.



















